Den neuen PC mit dem Boot-USB-Stick starten. Eventuell sind hierfür BIOS-Einstellungen erforderlich.
In den O&O Systemeinstellungen unter Region für die Tastatur Deutschland einstellen.
Um auf die Imagedatei zugreifen zu können, wird die IP der NAS benötigt. Diese kann über die Console ermittelt werden, wenn sie nicht bekannt ist.
Anschließend, wenn das Restoreprogramm läuft, unter File Name die IP-Adresse der NAS eintragen. Da hierfür meist Credantials erforderlich sind, diese im sich dann öffnenden Fenster eintragen. Da diese Credentials auch vom Restoreprogramm benötigt werden, müssen diese im System hinterlegt werden. Hierfür geht ein Fenster auf. In diesem muss zunächst eine Datenbank angelegt werden. Diese muss mit einem beliebigen Passwort gesichert werden. Ist die Datenbank angelegt, können über Hinzufügen die Credentials eingetragen werden.
Jetzt erscheinen im Restoreprogramm im linken Bereich die gesicherten Daten, im rechten Bereich die im System vorhandenen Festplatten. Links die zu wiederherstellende Festplatte und rechts die gewünschte Zielfestplatte auswählen. Dann die Wiederherstellung starten. Jetzt wird gefragt, ob die Zielfestplatte komplett gelöscht werden darf. Wenn sicher die richtige Festplatte als Ziel gewählt wurde, dann mit löschen antworten. Bei der Frage nach dem Bootloader mit Ja antworten.
Wenn diese Rücksicherung innerhalb von nicht mal einer Minute erledigt ist, dann wurden auf der Zielfestplatte zwar die einzelnen Bereiche angelegt, diese aber nicht befüllt. Das System startet dann beim Booten automatisch den Reparaturmodus. Ist dies der Fall, das System wieder mit dem Boot-USB-Stick booten und die Zuordnung der Quell- zu den Zielbereichen erneut vornehmen. Diesmal jedoch nicht alle Quellbereiche auf die Festplatte selbst sondern auf die entsprechenden Bereiche auf der Zielfestplatte mappen, die jetzt vorhanden sein sollten. Dann den Vorgang starten und im nächsten Fenster unter Weitere Optionen... den Eintrag Im Anschluss abweichende Hardware anpassen (M.I.R) aktivieren und mit Starten ausführen.
Es muss dann mehrmals bestätigt werden, dass das Ziel überschrieben werden soll. Jetzt wird der Vorgang, wie erwartet, eher Stunden dauern.
Bootet das System daraufhin mit einem Bluescreen (Page Fault in Nonpaged Area), muss der EFI Bootloader repariert werden:
EFI Bootloader reparieren
Das System von einem Installationsmedium booten und auf den DOS-Prompt wechseln, Dort diskpart eingeben und sel disk 0 ausführen. Nun list vol ausführen und schauen, ob für die EPS-EFI-Partition FAT32 aktiv ist und ob ein Laufwerksbuchstabe zugeordnet worden ist. Falls nicht, mit set vol <number of volume> auf das EFI-Volume wechseln und mit assign letter=<Laufwerksbuchstabe>: einen freien Laufwerksbuchstaben zuordnen. Dann mit exit diskpart verlassen.
Jetzt mit dem Befehl cd /d <Laufwerksbuchstabe>:\EFI\Microsoft\Boot\ auf die EFI-Partition wechseln und bootrec /FixBoot ausführen. Dann mit ren BCD BCD.old eine Sicherungskopie vom Verzeichnis BCD anlegen und mit bcdboot c:\Windows /l de-DE /s : All einen neues erstellen.
Dann den Computer neu starten und mit F12 im abgesicherten Modus booten. Hier kann man in Domänen nur als Admin anmelden. Wenn alles klappt, den Rechner neu booten und es sollte klappen.